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Walsrode, Niedersachsen. Lüneburger Heide, Germany
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Dienstag, 14. April 2015

Trauerbewältigung...


Geht behutsam mit uns um, denn wir sind schutzlos. Die Wunde in uns ist noch offen und weiteren Verletzungen preisgegeben. Wir haben so wenig Kraft, um Widerstand zu leisten. Gestattet uns unseren Weg, der lang sein kann. Drängt uns nicht, so zu sein wie früher, wir können es nicht. Denkt daran, daß wir in Wandlung begriffen sind. Laßt euch sagen, daß wir uns selbst fremd sind. Habt Geduld. Wir wissen, daß wir Bitteres in eure Zufriedenheit streuen, dass euer Lachen ersterben kann, wenn ihr unser Erschrecken seht, daß wir euch mit Leid konfrontieren, das ihr vermeiden möchtet. Wir müssen die Frage nach dem Sinn unseres Lebens stellen. Wir haben die Sicherheit verloren, in der ihr noch lebt. Ihr haltet uns entgegen: Auch wir haben Kummer! Doch wenn wir euch fragen, ob ihr unser Schicksal tragen möchtet, erschreckt ihr. Aber verzeiht. Unser Leid ist so übermächtig, dass wir oft vergessen, dass es viele Arten von Schmerz gibt. Ihr wisst vielleicht nicht, wie schwer wir unsere Gedanken sammeln können. Unsere Verstorbenen begleiten uns. Vieles, das wir hören, müssen wir auf sie beziehen. Wir hören euch zu. Aber unsere Gedanken schweifen ab. Nehmt uns an, wenn wir von unseren Verstorbenen und unserer Trauer zu sprechen beginnen. Wir tun das, was in uns drängt. Wenn wir eure Abwehr sehen, fühlen wir uns unverstanden und einsam. Laßt unsere Verstorbenen bedeutend werden vor euch. Noch mehr als früher sind sie ein Teil von uns. Zerstört nicht unser Bild. Glaubt uns, wir brauchen es so. Bleibt an unserer Seite, lernt für euer eigenes Leben!"

Kommentare:

Kleckerliese hat gesagt…

Liebe Jule,
Ich finde jetzt ganz schwer Worte.Es steht dir zu schwach zu sein.
Bin in Gedanken bei dir.
Liebe Grüssse,
Evelin

Jules Blog hat gesagt…

danke Dir Evelin

Marion Krauskopf hat gesagt…

Liebe Jule, ich denke sehr oft an Dich... Trauer ist wichtig, um den Verlust zu verarbeiten und jeder sollte sich diese auch zugestehen. Leider meint die Gesellschaft, man müsse nach einer gewissen Zeit wieder funktionieren, dem ist aber nicht so. Bitte nimm Dir die Zeit, die Du brauchst.
Ich drücke Dich, Majon

Gitti ~ BriPaBären hat gesagt…

Hallo Jule,
bei mir ist es "schon" 6 Jahre und 2 Monate und 10 Tage her und die Wunde ist immer noch schmerzhaft. Ich glaube manchmal das wird nie besser....aber wir waren ja auch viele Jahre zusammen, wie sollte ich denn nach so kurzer Zeit schon ohne Hans auskommen??? Nein das geht einfach noch nicht.
Liebe Grüße
Gitti